Rennboot mit Bremse?

Viele unserer nur vorwärts fahrenden Rennbootmodelle sind schnell und wendig, wenn man sie aber stoppen will, kann man nur den Motor drosseln oder ausschalten. Anschließend muß man halt warten, bis die Fahrgeschwindigkeit abgebaut ist und das Modell steht.

Kann das Boot auch rückwärts fahren, was bei elektrisch betriebenen ja durchaus möglich ist, läßt es sich über die Rückwärtsfunktion bremsen.

Für die Boote ohne Rückwärtsfunktion habe ich mir folgende Konstruktion eines speziellen Ruders ausgedacht, zu der für die Ruderfunktion allerdings zwei Servos und ein Sender mit einem Flaperon - Mischer erforderlich sind:

Wie die Bilder 1 bis 4 zeigen, werden zwei Ruderblätter angefertigt, die getrennt gelagert und jeweils mit einem Ruderhorn versehen werden. Die Ruderblätter lassen sich recht gut aus Messingblech schneiden.

Das Ruderhorn wird gleich mit ausgeschnitten und anschließend entsprechend abgewinkelt. Die Lagerung erfolgt über einen Lagerstift (Messing), der in Messingröhrchen (Lagerbuchsen) läuft.

An das eine Ruderblatt wird oben und unten je ein kurzes Stück Messingrohr so angereist, daß der Lagerstift leicht laufend darin bewegt werden kann.

An das zweite Ruderblatt wird ein zwischen die beiden kurzen Rohre passendes Stück Messingrohr so angelötet, daß die beiden Blätter mit Hilfe des Lagerstiftes leichtgängig drehbar verbunden sind.

Mit Hilfe von zwei Haltewinkeln läßt sich das komplette Ruder am Rumpfheck befestigen.

Die Rudergestänge (zwei sind erforderlich, weil jedes Ruderblatt einzeln angelenkt werden muß) werden anschließend jeweils mit einem der beiden Lenkservos verbunden.

Damit meine Konstruktion wirklich funktioniert, muß der eingesetzte Sender natürlich die Mischmöghchkeit "Flaperon" haben, weil die Ruderblätter ja ebenso gemeinsam als normales Ruder wie als (noch steuerbare) Bremse eingesetzt werden sollen.

In der Bremsstellung, also bei gespreizten Ruderblättern, läßt sich das Modell nicht nur noch steuern, sondern auch (wenn auch bedingt) rückwärts fahren.

Bild 5 zeigt die Ruderblätter als gemeinsames Ruder, also normal links und rechts lenkbar, während Bild 6 die Ruderblätter gespreizt zeigt. Bei beiden Bildern wird auch die anströmung der Blätter durch die Funktion der Schiffsschraube dargestellt.

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